Reinigung und Desinfektion
Bevor ein Instrument einen Sterilisator sieht, muss es gereinigt und meist thermisch oder chemisch desinfiziert werden. Dieser Katalog verfügt derzeit über keine verifizierten Produkte für diese Stufe — die fünf Cluster unten dienen nur zur Orientierung.
Die fünf Cluster
Ein kurzer, sachlicher Überblick darüber, was jeder Cluster abdeckt — kein Anspruch, dass wir davon bereits etwas führen.
Reinigungs-Desinfektionsgeräte
Automatische Maschinen, die mechanisches Waschen mit einem validierten thermischen oder chemischen Desinfektionszyklus kombinieren, typischerweise nach EN ISO 15883. Das Standardarbeitstier für Reinigung im AEMP-Maßstab.
- Kombiniert mechanisches Waschen, thermische oder chemische Desinfektion und Trocknung in einem Zyklus
- Validiert nach EN ISO 15883 mit routinemäßiger Leistungsqualifizierungsprüfung
- Beladungsträger variieren je nach Instrumententyp — allgemeinchirurgische, ophthalmologische oder Endoskophorden
- Die Standardwahl für Aufbereitungsvolumen im AEMP-Maßstab
Ultraschallreiniger
Kavitationsbasierte Becken, die Verschmutzungen aus Scharnieren, Schlössern und Lumina lösen, vor oder anstelle manueller Reinigung — meist ein Vorreinigungsschritt vor dem Reinigungs-Desinfektionsgerät.
- Kavitationsblasen kollabieren an Instrumentenoberflächen und lösen Verschmutzungen mechanisch ab
- Am wirksamsten bei Instrumenten mit Gelenken, Sägezähnen oder Lumen, die manuelles Bürsten nicht erreicht
- Sowohl die Tanklösung als auch die Temperatur beeinflussen die Reinigungsleistung und müssen überwacht werden
- Wird in der Regel als Vorreinigungsschritt vor dem Reinigungs-/Desinfektionsgerät eingesetzt, nicht als Ersatz
Enzymatische & neutrale Reiniger
Chemikalien, die Protein, Blut und andere Bioburden abbauen, ohne Instrumentenoberflächen bei wiederholten Zyklen zu korrodieren oder anzugreifen.
- Enzymatische Formulierungen zielen gezielt auf Protein, Blut und andere organische Bioburden ab
- Chemikalien mit neutralem pH-Wert verringern das Risiko von Lochfraß oder Korrosion der Instrumentenoberflächen
- Dosierung und Einwirkzeit beeinflussen beide die Reinigungswirksamkeit — Unterdosierung ist ein häufiger Fehler
- Kompatibel sowohl mit manuellem Einweichen als auch mit automatisierten Reinigungs-/Desinfektionsgerät-Zyklen
Manuelle Reinigungswerkzeuge
Bürsten, Lumenreiniger und Reinigungsverifizierungstests (Protein- oder ATP-Rückstandsprüfungen), eingesetzt dort, wo automatisches Waschen allein nicht ausreicht oder nicht verfügbar ist.
- Auf den Lumendurchmesser abgestimmte Bürsten erreichen Kanäle, die automatisierte Zyklen allein übersehen können
- Reinigungsverifizierungstests (Protein- oder ATP-Abstriche) bestätigen die Verschmutzungsentfernung objektiv
- Wird eingesetzt, wenn automatisiertes Waschen allein nicht ausreicht oder vor Ort nicht verfügbar ist
- Unverzichtbar für komplexe, kanülierte oder minimalinvasive chirurgische Instrumente
Instrumentenschmiermittel
Wasserlösliche „Instrumentenmilch“, nach dem Spülen und vor der Sterilisation aufgetragen, um Scharniere und Schlösser vor Reibung und Korrosion zu schützen.
- Wird nach der letzten Spülung und vor der Verpackung angewendet, nicht vor der Reinigung
- Die wasserlösliche Formel lässt Dampf weiterhin geschmierte Oberflächen erreichen und sterilisieren
- Schützt Schlösser und Scharniere vor Reibungsverschleiß bei wiederholten Öffnungs-/Schließzyklen
- Verringert außerdem im Laufe der Zeit das Oberflächenkorrosionsrisiko bei Kohlenstoffstahl-Instrumenten
Noch nicht im Katalog
Wir führen noch keine verifizierten Reinigungs-Desinfektionsgeräte, Ultraschallreiniger oder Reinigungschemikalien. Statt Platzhalterprodukte zu zeigen, sind wir hier lieber direkt — wenn Sie für diese Stufe beschaffen, leitet das Anfrageformular direkt an verifizierte Lieferanten weiter, die auch außerhalb des aktuellen Katalogs Angebote machen können.
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Diese Stufe liegt in der Aufbereitungskette direkt vor Verpackung und Sterilisation.
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